ACstyria Experts Lounge: Digitalisierung – Bahn 4.0

Metergenaue Positionsbestimmungen, digitale Kupplungen, automatische Bremsproben und Echtzeit-Kamerasysteme haben den Rangier- und Güterverkehr zunehmend automatisiert und seine Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Automatisiertes Bahnfahren erlaubt es zudem, Nebenbahnen kostendeckend zu betreiben: Die Bahnbranche befindet sich auf einem rasanten Digitalisierungs-Highway.

Die aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanzierte Experts Lounge am 24. Juni in der Burg Rabenstein stellte die Bahnbranche in den Mittelpunkt und zeichnete dabei ein sehr positives Bild der Branche. Trotz einer historisch gewachsenen internationalen Infrastruktur ist die Bahn am Weg zu einer nachhaltigen Mobilität ein wichtiger Teil der Lösung, der einerseits viel Innovationspotenzial hat, und andererseits branchenübergreifend neue Lösungen ins Spiel bringt. Mobilität wird, das zeigte sich beim Expertentalk, zunehmend gesamtheitlich gedacht. Das ging auch aus der Podiumsdiskussion hervor, an der folgende internationale Expertinnen und Experten teilnahmen:

  • Constanze Bannholzer, Systemtechnik und Konzernproduktion, Programmleitung Digitale Automatische Kupplung, ÖBB Holding AG
  • Wolfgang Kienreich, Director Business & Markets, Know Center
  • Hans Lercher, Studiengangsleiter Innovationsmanagement, FH Campus 02
  • Rolf Mühlemann, Co-General Manager Switzerland, PROSE
  • Günter Petschnig, Geschäftsführer PJ Messtechnik GmbH
  • Theresa Bauer, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie

Vor allem bei Klein- und Mittelunternehmen liegt in der Bahnindustrie noch großes Potential. Mit dem von SFG und EFRE unterstützten Förderprogramm ENABLING INNOVATION des ACstyria können bis zu 75 % der Innovationskosten gefördert werden, von der Ideenentwicklung über Digitalisierungsprojekte bis zur Marketinginnovation. Interessierte Unternehmen werden eingeladen, sich direkt an den ACstyria zu wenden.

Diese Veranstaltung wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert und ist für TeilnehmerInnen kostenlos. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at.

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