ACstyria Materials Day: Steiermark positioniert sich als führender Standort für innovative Materialien

Der ACstyria Materials Day am Red Bull Ring mit über 270 Teilnehmer:innen aus 15 Nationen und 27 Ausstellern stellt die zentrale Rolle von nachhaltigen Materialien, innovativen Werkstofftechnologien und einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für die Mobilität der Zukunft in den Fokus.
In Kooperation mit der Leichtbauplattform A2LT positioniert sich der Materials Day als österreichisches Forum für Leichtbau, Materialinnovation und Kreislaufwirtschaft. Die Veranstaltung bringt Expert:innen, Unternehmen und Entscheidungsträger:innen aus unterschiedlichen Branchen – darunter Mobilität, Security & Defense sowie weiteren materialintensiven Industrien – zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Kooperationspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stehen zentrale Zukunftsthemen wie die Entwicklung und Erprobung innovativer Leichtbau- und Fertigungskonzepte (u. a. Fügetechnologien und additive Fertigung), der Einsatz neuer und alternativer Werkstoffe sowie optimierter Produktionsprozesse. Ebenso werden Ansätze für Demontage, Reparaturfähigkeit, Recycling und Wiederverwendung sowie die Substitution konventioneller Materialien durch nachhaltige Alternativen mit verbessertem ökologischen Fußabdruck behandelt. Ergänzt wird dies durch den Einsatz digitaler Technologien für Kreislaufwirtschaft, Lebenszyklusanalysen und Materialtracking sowie durch skalierbare Geschäftsmodelle für zirkuläre Produktion.

Innovationstreiber Advanced Materials
Advanced Materials gelten als entscheidender Treiber für die Transformation der Mobilität – und damit auch als Schlüsselhebel für die Zukunft des Mobilitätsstandorts Steiermark. Sie ermöglichen es, zentrale Herausforderungen wie Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Ressourcenschonung zu adressieren. Ob Leichtbau zur Reduktion des Energieverbrauchs, Hochleistungswerkstoffe für effizientere Antriebe oder neue Materialien für alternative Energiesysteme wie Batterien und Wasserstoff – innovative Werkstoffe bilden die Grundlage für nachhaltige und wettbewerbsfähige Mobilitätslösungen.
„Wir haben in der Steiermark die besten Voraussetzungen, um die Transformation der Mobilitätsindustrie federführend mitzugestalten und damit die wirtschaftlichen Chancen dieser Entwicklung zu nutzen. Neue Materialien und innovative Werkstoffe spielen dabei eine besondere Rolle. Dieses Themenfeld steht daher im Rahmen der Standortpartnerschaft Steiermark heuer besonders im Fokus. Unser Ziel ist es, die Wertschöpfung in der Steiermark nachhaltig auszubauen“, so Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer.

Die Steiermark nimmt in diesem Bereich eine besondere Rolle ein: Mit einer einzigartigen Dichte an Akteuren – von der Grundlagenforschung über angewandte Entwicklung bis hin zur industriellen Umsetzung – zählt der Standort zu den führenden Regionen Europas. Institutionen wie die Montanuniversität Leoben und das Materials Center Leoben arbeiten eng mit Industriepartnern sowie Initiativen wie ACstyria und A2LT zusammen, um Innovationen rasch in marktfähige Anwendungen zu überführen.
„Der ACstyria Materials Day zeigt eindrucksvoll, welche Innovationskraft im Mobilitätsstandort Steiermark steckt. Durch die enge Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Industrie schaffen wir die Grundlage, um neue Materialien schneller in die Anwendung zu bringen und damit die Transformation der Mobilität aktiv mitzugestalten“, betont Christa Zengerer, Geschäftsführerin ACstyria Mobilitätscluster.

Langjährige Kooperation als Innovationsmotor
ACstyria verbindet bereits seit Jahren eine enge Kooperation mit der Leichtbauplattform A2LT, wodurch Kompetenzen im Bereich Materialien, Werkstofftechnologien gezielt gebündelt und weiterentwickelt werden. Das Thema Materialien ist dabei seit langem ein zentraler Bestandteil der Clusteraktivitäten: Bereits seit 2017 setzt sich ACstyria intensiv mit Werkstoffinnovationen auseinander. Der heutige Materials Day baut auf dem ehemaligen ACstyria Leichtbautag auf und wurde konsequent weiterentwickelt, um aktuelle Themen wie Materialinnovation und Kreislaufwirtschaft noch stärker in den Fokus zu rücken.