Der Cargo Terminal Graz setzt seinen Wachstumskurs konsequent fort und erreicht gleich zwei bedeutende Meilensteine in der Weiterentwicklung des Standorts: Mit der Errichtung eines dritten Portalkrans auf der Anschlussbahn Nord wächst die Zahl der Portalkräne am Cargo Terminal Graz auf insgesamt sechs. Gleichzeitig ist beim neuen gemeinsamen Headquarter der Rohbau abgeschlossen.
Sechster Portalkran erweitert Kapazitäten
Am 16. August 2026 wurde auf der Anschlussbahn Nord der neue Portalkran errichtet. Damit stehen auf diesem Terminalbereich nun drei Portalkräne zur Verfügung – insgesamt sind es am Standort sechs.
Der neue Portalkran des österreichischen Herstellers Künz ist speziell für einen leistungsstarken Umschlag intermodaler Ladeeinheiten konzipiert. Die Kräne auf der Anschlussbahn Nord bedienen eine Schienenlänge von rund 650 Meter, haben eine Hubhöhe von rund 18,5 Meter und eine maximale Hublast von 45 Tonnen. Hinzu kommt, dass der neue Kran – gleich wie die zwei bereits bestehenden – teil- und vollautomatisiert betrieben werden kann und somit zu effizienten und stabilen Terminaloperations beitragen kann. Die Investitionssumme für die neue Krananlage beträgt rund 7 Millionen Euro.
Die Projektabwicklung erfolgt durch die Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP). Nach der Errichtung beginnt Mitte September 2026 der Probebetrieb mit umfangreichen Testläufen und der schrittweisen Vorbereitung auf den Regelbetrieb. Anfang November 2026 ist die Übergabe der Anlage an die Steiermärkischen Landesbahnen als Betreiber vorgesehen. Ab Mitte November 2026 soll der neue Portalkran in den laufenden Terminalbetrieb integriert sein.
Neues Headquarter nimmt Gestalt an
Parallel zum Ausbau der Terminalinfrastruktur schreitet auch die organisatorische Weiterentwicklung des Standorts sichtbar voran. Beim neuen CTG Headquarter ist mit der Fertigstellung des Rohbaus ein weiterer wesentlicher Bauabschnitt erreicht.
Der Neubau umfasst auf drei Geschossen rund 3.200 Quadratmeter Büronutzfläche und bietet Platz für bis zu 100 Mitarbeitende. Ergänzt wird das Raumangebot durch eine rund 800 Quadratmeter große Event- und Veranstaltungsfläche, die für Logistikformate mit bis zu 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern genutzt werden kann. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 10 Millionen Euro. Das Übersiedeln in die neuen Büroräumlichkeiten ist für das erste Quartal im Jahr 2027 vorgesehen.
Architektonisch ist der Neubau als Zwei-Flügel-Lösung zwischen den Terminalanlagen konzipiert. Dachterrassen mit Blick auf beide Terminalbereiche stellen dabei auch räumlich die Verbindung zwischen Verwaltung und operativem Betrieb her.
Investitionen in Infrastruktur und Zusammenarbeit
Mit dem sechsten Portalkran und dem neuen gemeinsamen Headquarter entwickelt der Cargo Terminal Graz Infrastruktur und Organisation parallel weiter. Während die zusätzliche Krananlage die Leistungsfähigkeit des operativen Terminalbetriebs stärkt, schafft das Headquarter künftig kurze Wege und eine gemeinsame organisatorische Basis für die am Standort tätigen Gesellschaften.

